|
Die Parkanlage in Eichmedien wurde in heutiger Gestalt im XVIII. Jh. gegründet. Am Anfang wurde die ganze Höhe von einer Stein- und Ziegelmauer eingeschlossen. An dem Abhang befand sich ein Weinberg, der den Klimawechsel des XVI Jhs. nicht überstanden. Bis zum heutigen Tag wurden dessen Spuren in einer Form von Terrassen
hinterlassen.
In dem Park wachsen viele Bäume, die zu Naturdenkmälern gezählt werden und die seltenen Exemplare, die bis ca. 300 Jahre alt gewesen sein dürften. Ein von ihnen (eine Esche) trägt darüber hinaus den Name des letzten Besitzers, nämlich Eberhard. Die 1856 errichtete Kapelle enthielt eine Familiengruft mit einem unterirdischen Teil. An ihren Wänden sind die Fragmente von Gemälden und Inschriften erhaltengeblieben und eine alte mit verzierten Blech beschlagene Holztür.
Je mehr Zeit man drin verbringt desto mehr gebannt fühlt man sich. Um alle Besonderheiten zu empfinden und wahrzunehmen, soll man den Park um alle Jahreszeiten besuchen, die sich hier nicht nur durch das Wetter voneinander unterscheiden. |